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65183 Wiesbaden: evang. Marktkirche (1853)
ADRESSE: Marktplatz, 65183 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Marktkirchengemeinde Wiesbaden < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Neugotische fünftürmige Backsteinbasilika.
Länge insgesamt: 60 • Turmhöhe: 98 • Innenhöhe: 25 •
1852-1862 erbaut durch Carl Boos (1806-1883) • Statuenzyklus um den Hauptaltar von Emil Alexander Hopfgarten nach den Figuren der Frauenkirche in Kopenhagen von Thorvaldsen • grosse, symphonische Orgel von Walcker/Sauer/Oberlinger (85 Register) • 1986 Glockenspiel von Koninklijke Eijsbouts, Asten NL. 49 Bronzeglocken davon 4 Läuteglocken integriert (Gesamtgewicht 21 Tonnen), spielbar mittels Spieltisch und Automatik.
Innen und außen nahezu im Originalzustand.
Web: www.marktkirche-wiesbaden.de, de.wikipedia.org/wiki/Marktkirche_(Wiesbaden)
Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di 14.00 - 18.00 Uhr, Mi 10.30 - 12.00 u. 14.00 Uhr - 18.00 Uhr, Do 14.00 - 18.00 Uhr, Fr 14.00 - 18.00 Uhr, Sa 10.00 - 14.00 Uhr, So 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Kontakt: Evang. Marktkirchengemeinde, Schlossplatz 4ja, ev.marktkirchengemeinde.wiesbaden@ekhn-net.de

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Foto: Andreas Werner

65183 Wiesbaden: kath. Filialkirche Maria Hilf (1895)
ADRESSE: Kellerstraße 37, 65183 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Bonifatius Wiesbaden < Bezirk Wiesbaden < Diözese Limburg

Neoromanische Basilika mit Doppelturmfassade. Dreischiffige (Pfeiler-)Basilika mit gebundenem System, Stützenwechsel, Querschiff und Staffelchor.
1893-95 durch Max Meckel erbaut • 1945 beschädigt • bis 1955 wiederhergestellt • 1973 u. 2005 Umgestaltungen im Inneren • 2012 Pfarrei-Fusion
Jugendkirche
HEILIGE(r): Maria.
Web: www.bonifatius-wiesbaden.de/kirchorte/maria-hilf/, de.wikipedia.org/wiki/Maria-Hilf-Kirche_(Wiesbaden)
Kontakt: Zentrales Pfarrbüro, Luisenstraße 27ja, 0611 / 34189600, kirchengemeinde@bonifatius-wiesbaden.de

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Foto: Andreas Werner
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Foto: Andreas Werner

65183 Wiesbaden: evang. Bergkirche (1879)
ADRESSE: Lehrstraße, 65183 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Bergkirchengemeinde Wiesbaden < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Neugotische kreuzförmige Backsteinkirche mit Vierungsturm.
1879 durch Johannes Otzen erbaut
Web: www.bergkirche.de, de.wikipedia.org/wiki/Bergkirche_(Wiesbaden)
Kontakt: Evangelische Bergkirchengemeinde, Lehrstr. 6ja, info@bergkirche.de


65185 Wiesbaden: evang. Ringkirche (»Reformationskirche am Ring«) (beg. 1892)
ADRESSE: An der Ringkirche 3, 65185 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Ringkirchengemeinde Wiesbaden < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Äußerlich historistische Kirche im spätromanischen Übergangsstil. Innen modern funktionalistische Architekturauffassung vorweggenommen (Baudekoration übernimmt zugleich akustische Funktion, Nachhallzeig 1,5 s). Kuppelüberspannte Vierkonchenanlage. Plenare Ausrichtung auf das mittige liturgische Zentrum. Doppelturmfassade. Kunst am Bau: Ausmalung mit neonazarenischen Sgrafittos, Skulpturen der Berliner Schule, Gewölbeausmalung in Form teppichartiger Muster, aufwändige Glasfenster.
Turmhöhe: 64 • Innenhöhe: 25 • • Sitzplaetze: 1032
1892-1894 erbaut durch Johann Otzen in Abstimmung mit Emil Veesenmeyer • 1894 Walcker-Orgel • 1955 erweitert durch Steinmeyer • 2006 Sanierung: u.a. Fällung der Schnurbäume vor der Kirche wegen Bauschadenverursachung (ursprl. von der Stadt zur Verhüllung der Monumentalität des Baus gepflanzt).
Raumschöpfung nach dem für die Ringkirche aufgestellten »Wiesbadener Programm«, das sich an der protestantischen Liturgie orientiert und Altar, Kanzel und Orgel auf einer Seite vereinigt (wobei stilistisch der Historismus noch wirksam war). Die programmatische Funktion machte die Kirche in der Fachdiskussion bekannt und sorgte für viele Nachahmer. Die Kirche gilt als mutigste des Kirchenarchitekten Johannes Otzen (14. von 22 Kirchen).
Web: www.ringkirche.de, de.wikipedia.org/wiki/Ringkirche_(Wiesbaden)
Öffnungszeiten: Do 17.00 - 19.00 Uhr, Sa 15.00 - 17.00 Uhr
Kontakt: Evang. Gemeindebüro Ringkirche, An der Ringkirche 3ja, ringkirche@ringkirche.de
Quelle(n): Ralf-A. Gmelin: Der Dom der kleinen Leute; Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler HESSEN (Georg Dehio)
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Foto: Querido. Aus: wikipedia
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Foto: Ralf.-A. Gmelin

65185 Wiesbaden: kath. Pfarrkirche St. Bonifatius (1849)
ADRESSE: Luisenplatz, 65185 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Bonifatius Wiesbaden < Bezirk Wiesbaden < Diözese Limburg

Grosszügige, neogotische Hallen-Kirche in exponierter Lage
Turmhöhe: 68
1845-1849 erbaut • 1866 Türme vollendet • 1954 Orgel durch Romanus Seifert (Kevelaer) • 1985 neue Orgel (enthält alte Pfeifen durch Hugo Mayer • 1991 Kreuzweg durch Lore Friedrich-Gronau • 1995 Orgel: drei elektronische Bassregister zusätzlich.
HEILIGE(r): Bonifatius.
Web: www.st-bonifatius-wiesbaden.de, de.wikipedia.org/wiki/Bonifatiuskirche_(Wiesbaden)
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Bonifatius, Luisenstr. 31ja, kirchengemeinde@st-bonifatius-wiesbaden.de

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Foto: Andreas Werner

65187 Wiesbaden-Biebrich: kath. Filialkirche St. Kilian (1937)
ADRESSE: Holsteinstraße, 65187 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Peter und Paul Wiesbaden < Bezirk Wiesbaden < Diözese Limburg

Moderne Kirche im Stil ottonischer Saalkirchen
Erbauer: Martin Weber.
Web: www.st-peterundpaul-wi.de/st-kilian-biebrich.html
Kontakt: Zentrales Pfarrbüro, Alfred-Schumann-Straße 29ja, 0611 / 890439-0, st.peterundpaul@wiesbaden.bistumlimburg.de

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Foto: Andreas Werner

65187 Wiesbaden-Biebrich: evang. Heilig-Geist-Kirche (1960)
ADRESSE: Kupferberg, 65187 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Heilig-Geist-Gemeinde Biebrich < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Zur Erbauungszeit als »kühnste Kirche Hessens« gerühmte, moderne Kirche mit freistehendem Glockenturm und ungewöhnlicher Lichtführung. Eine 8 Meter lange Freitreppe führt ins Kircheninnere • Unter dem Kirchenraum befindet sich der Gemeindesaal. Der Kirchenraum erinnert an einen umgedrehten Schiffsrumpf, dessen Verstrebungen zum architektonischen Gestaltungsmerkmal werden.
Innenhöhe: 17 •
1960 Wettbewerb gewonnen durch Wilhelm Neuser • erbaut durch Herbert Rimpl (zweiter Wettbewerbspreis).
Web: de.wikipedia.org/wiki/Heilig-Geist-Kirche_(Biebrich)
Kontakt: Evang. Heilig-Geist-Gemeinde Biebrich, Am Kupferberg 2ja, ev.heilig-geist-gemeinde.wiesbaden@ekhn-net.de


65187 Wiesbaden: evang. Lutherkirche (1910)
ADRESSE: Mosbacher Strasse, 65187 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Luther-Kirchengemeinde Wiesbaden < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Mächtige Jugendstilkirche in unmittelbarer Bahnhofsnähe. Kirche weitgehend im Originalzustand. Zum Altar hin leicht absteigend. Gemeinderäume direkt an die Kirche angebaut, oder ins Untergeschoss integriert.
Sitzplaetze: 1400
Erbauer: Prof. Friedrich Pützer • 1992 originale (Innen-)Malereien wieder hergestellt (Gebrüder Linnemann).
Originale Walckerorgel 1911 III/44 Neue Klais-Orgel 1979 III/44
Web: www.lutherkirche-wiesbaden.de, de.wikipedia.org/wiki/Lutherkirche_(Wiesbaden)
Öffnungszeiten: tgl. 16.00 - 18.00 Uhr
Kontakt: Evang. Luther-Kirchengemeidne, Mosbacher Str. 2


65187 Wiesbaden: kath. Filialkirche Heilige Dreifaltigkeit (1912)
ADRESSE: Gutenbergstr. 6, 65187 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Bonifatius Wiesbaden < Bezirk Wiesbaden < Diözese Limburg

Großzügige viertürmige Basilika mit Doppelturmfassade im Stile der Frühgotik.
Turmhöhe: 65
Erbauer: Prof. Becker • Bau mit zwei Haupttürmen, vierseitigem Helm hinter dem Querhaus, zwei kleinere Nebentürme. Chorfenster 1952 durch Erhard Klonk ersetzt • 2012 Pfarreifusion
Web: www.bonifatius-wiesbaden.de/kirchorte/dreifaltigkeit/, de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeitskirche_(Wiesbaden)
Kontakt: Zentrales Pfarrbüro, Luisenstraße 27ja, 0611 / 34189600, kirchengemeinde@bonifatius-wiesbaden.de


65189 Wiesbaden: anglikan. Kirche St. Augustin von Canterbury (1864)
ADRESSE: Frankfurter Straße 3, 65189 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: St. Augustine of Canterbury < Convocation of Episcopal Churches in Europe

Neugotische Kirche.
1863-1864 erbaut durch Oberbaurat Götz. • 1945 Kirche durch Krieg schwer beschädigt • 1966 Feuer zerstört Kirche fast komplett. • 1967 Wiederaufbau abgeschlossen und neu geweiht. • 1995 Renovierung des Innenraums
- Taufbecken aus Nassauer Marmor. - Ölgemälde des Malers George H. Jeffrey aus Florenz, das den heiligen Augustinus darstellt - Glasfenster: Die Heiligen Martin, Georg, Augustinus, Michael und Bonifatius sowie Papst Gregor der Große - Seitenaltar mit kleiner kunstvoller Altarschnitzerei, die auf der linken Seite Christi Geburt und auf der rechten Seite die Anbetung der Weisen darstellt -Rosettenfenster über dem Haupteingang -Figuren von Maria und Josef in der Nische hinter der Kanzel -Das Triptychon an der kleinen Seitenwand rechts vom Hauptaltar zeigt König Ethelbert, seine Frau sowie den heiligen Augustinus von Canterbury
HEILIGE(r): Augustin.
Web: www.staugustines-wiesbaden.de, de.wikipedia.org/wiki/Englische_Kirche_(Wiesbaden), www.facebook.com/StAugustinesWiesbaden
Öffnungszeiten: Nach Absprache
Kontakt: St. Augustine of Canterbury, Church Office, Frankfurter Strasse 3ja, 0611 / 306674, parish@staugustines.de

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Foto: Andreas Werner

65193 Wiesbaden-Neroberg: russ.-orth. Kirche St. Elisabeth (1855)
ADRESSE: Christian-Spielmann-Weg 2, 65193 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Russische Orthodoxe Kirche im Ausland - Deutsche Diözese

Grabkapelle auf dem Neroberg. Wahrzeichen Wiesbadens. Das Ideal einer orthodoxen Kathedrale in verkleinertem Maßstab.
Turmhöhe: 55
Erbauer: Phillipp Hoffmann • erbaut als Grablege für die 19 jährig im Kindbett verstorbene Herzogin Elisabeth, einer Nichte des Zaren Nikolaus I. und deren neugeborenen Tochter. 1975 Kuppeln neu vergoldet, Innenrestaurierung 1999.
Obwohl sie im Volksmund »Griechische Kapelle« genannt wird, ist sie eine russisch-orthodoxe Kirche.
HEILIGE(r): Elisabeth von Thüringen.
Web: www.rus-kirche-wiesbaden.de, www.rocor.de/Roka/rokawiesbaden.html, de.wikipedia.org/wiki/Russisch-Orthodoxe_Kirche_(Wiesbaden)


65195 Wiesbaden-Westend: bapt. Christuskirche (1974)
ADRESSE: Friedrich Naumann Strasse, 65195 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
Gemeindezentrum
Orgel: Mühleisen/Straßburg 1986 & 1989 II/20


65195 Wiesbaden: kath. Filialkirche St. Elisabeth (1936)
ADRESSE: Zietenring 18, 65195 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Bonifatius Wiesbaden < Bezirk Wiesbaden < Diözese Limburg

Ehemaliges Franziskanerkloster. Moderne Kirche in sehr klaren, schnörkellosen Formen, schmalen Fenstern im Hauptschiff, einfachen Rosetten im Chor und ungeschmückten Wandflächen.
Erbaut: Regierungsbaumeister Wahl 1936 geweiht • 1989/1990 Umbau durch Klaus-Dieter Weill, wobei der Altaraum auf das Niveau des Kirchenschiffes abgesenkt und neu gestaltet wurde, neuer Altar durch Hubert Elsässer • seit 2007 der Pfarrei Heilig Geist einverleibt • 2012 erneute Pfarreifusion
HEILIGE(r): Elisabeth von Thüringen.
Web: www.heiliggeist-wiesbaden.de, de.wikipedia.org/wiki/St._Elisabeth_(Wiesbaden)
Öffnungszeiten: vor und nach den Gottesdiensten
Kontakt: Zentrales Pfarrbüro, Luisenstraße 27ja, 0611 / 34189600, kirchengemeinde@bonifatius-wiesbaden.de


65197 Wiesbaden: ev.-unierte Matthäuskirche (1964)
ADRESSE: Daimlerstraße 15, 65197 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelischen Matthäuskirchengemeinde Wiesbaden < Dekanat Wiesbaden < Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Moderne Kirche in Sichtbetonbauweise, flach gedeckt mit angedeuteter Apsis. Mauerdicke durch Fensterschächte vorgetäuscht. Glockenturm freistehend.
1964 durch Wilhelm Neuser als Tochtergründung der Ringgemeinde erbaut • 1965 Gemeindezentrum fertiggestellt • 1967 Orgel durch Oberlinger (II/23) • 1968 Wandbild hinter Altar durch Helmut Uhrig • ca. 1992 Glasfenster durch Karl-Heinz Traut • 2005 neue Glaskunst.
HEILIGE(r): Matthäus.
Web: www.matthaeus-wiesbaden.de
Kontakt: Evangelisches Gemeindebüro Matthäuskirche, Daimlerstr. 15
Quelle(n): Eberhard Busch
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65197 Wiesbaden: kath. St. Andreaskirche (1965)
ADRESSE: Aßmannshäuser Straße 11, 65197 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei Liebfrauen Wiesbaden < Bezirk Wiesbaden < Diözese Limburg

Neue Kirche in Erinnerung/Anlehnung an romanische Saalkirchen.
1965 geweiht
HEILIGE(r): Andreas.
Web: www.st-andreas-wiesbaden.de, dreifaltigkeit-wiesbaden.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=29&Itemid=81
Kontakt: Kath Pfarrbüro St. Andreas, Aßmannshäuser Str. 11ja, st.andreas@liebfrauen-wiesbaden.de


65201 Wiesbaden-Schierstein: kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul (1967)
ADRESSE: Alfred-Schumann-Straße, 65201 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Peter und Paul Wiesbaden < Bezirk Wiesbaden < Diözese Limburg

Moderne parabelförmige Kirche mit freistehendem Glockenturm.
Erbauer: Johannes Traut. Pentaptychon hinter dem Altar von Helga Hein-Guardian.
Orgel: Klais 1970 (II/27)
HEILIGE(r): Petrus, Paulus.
Web: www.st-peterundpaul-wi.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Peter und Paul Schierstein, Alfred-Schumann-Str. 29ja, 0611 / 890439-0, st.peterundpaul@wiesbaden.bistumlimburg.de

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Foto: Andreas Werner
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Foto: Andreas Werner

65201 Wiesbaden-Schierstein: evang. Christophoruskirche (ca. 1754)
ADRESSE: Zehntenhofstraße, 65201 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Christophorus-Kirchengemeinde Schierstein < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Barocke Kirche mit Rokkokoausstattung und Kanzelaltar.
Erbauer: Johann Scheffer, Einheit von Altar, Kanzel & Orgel • Kanzel, Kirchenstühle im Chor von Johann Daniel Schnorr.
Heimatkirche der »Schiersteiner Kantorei«.
HEILIGE(r): Christophorus.
Web: www.christophorusgemeinde-schierstein.de, de.wikipedia.org/wiki/Christophoruskirche_(Wiesbaden)
Kontakt: Evang. Gemeindebüro Christophorus Schierstein, Bernhard-Schwarz-Str. 25ja, kontakt@christophorusgemeinde-schierstein.de

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Foto: Andreas Werner

65203 Wiesbaden-Biebrich: kath. St. Marienkirche (1876)
ADRESSE: Breslauer Str. 1, 65203 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Marien Wiesbaden-Biebrich < Bezirk Wiesbaden < Diözese Limburg

Neugotische Hallenkirche..
1874-76 erbaut.
HEILIGE(r): Maria.
Web: www.stmarien-biebrich.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Marien Biebrich, Breslauer Str. 1ja, St.Marien.Biebrich@t-online.de

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Foto: Andreas Werner

65205 Wiesbaden-Delkenheim: evang. Kirche (»Ländchesdom«) (1894)
ADRESSE: 65205 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Delkenheim < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Neugotische Kirche.
15.Jh. Sakramentsnische in Turmhalle (mit Christuskopf-Relief) • 1893-94 erbaut
Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Delkenheim, Dekan-Lindenbein-Str. 6
Quelle(n): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler HESSEN (Georg Dehio)
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Foto: Andreas Werner

65205 Wiesbaden-Nordenstadt: evang. Jesuskirche (vor 1738)
ADRESSE: Turmstraße, 65205 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Nordenstadt < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Repräsentative Dorfkirche in barocker Formensprache.
Turmhöhe: 40
Kirche in mehreren Zeitabschnitten erbaut, auf Fundamenten von 1649 (Vorgängerkirche). Turm 1738 vollendet. Mehrfach renoviert. Dreiseitige Empore. Orgel, Kanzel, Altar frontal angeordnet.
HEILIGE(r): Jesus Christus.
Web: www.ev-kirche-nordenstadt.de
Öffnungszeiten: erfragen
Kontakt: Evang. Gemeindebüro Nordenstadt, Turmstraße 23ja, 06122-4770 oder 2225, evangelische-kirche-nordenstadt@ekhn.de

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Foto: Andreas Werner

65207 Wiesbaden-Autobahn A3 Rasthof Medenbach: evang. Autobahnkirche Medenbach (2000)
ADRESSE: 65207 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Medenbach < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Moderne Kirche mit steil geneigtem Glaspultdach. Eingeordnet in einen Hof umgeben von quadratischen Betonarkaden.
1998 Architektenwettbewerb nach Stiftung von Alfred Weigle • 2000 erbaut durch Hans Wachter.
Web: www.autobahnkirche-medenbach.de, www.autobahnkirchen.de
Kontakt: Ev. Kirchengemeinde Medenbach, In der Hofreite 8ja, 06122/13110, info@kirchengemeinde-medenbach.de
Quelle(n): Faltblatt AKA 02 4/01 der Akademie Bruderhilfe
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Foto: Thomas Ott, Kirchengemeinde Medenbach. Aus: www.medenbach-online.de
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Foto: Thomas Ott, Kirchengemeinde Medenbach
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Foto: Thomas Ott, Kirchengemeinde Medenbach. Aus: www.medenbach-online.de

65207 Wiesbaden-Naurod: evang. Kirche (1730)
ADRESSE: Kirchhohl, 65207 WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Naurod < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Achteckiger, spätbarocker Zentralbau.
Sitzplaetze: 350
Erbauer: Johann-Jakob Bager, Weihe 1730, Kirche auf 250 Eichenstämmen erbaut (Baugrund eigentlich ungeeignet),
Web: www.ev-kirche-naurod.de
Öffnungszeiten: März bis Oktober sonntags bis 18.00 Uhr
Kontakt: Evang. Gemeindebüro Naurod, Kirchhohl 3ja, pfarramt@ev-kirche-naurod.de


65239 Hochheim am Main: kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul (1730)
ADRESSE: Kirchstraße, 65239 Hochheim am MainMain-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Peter und Paul Hochheim < Bezirk Main-Taunus < Diözese Limburg

Barocke Saalkirche inmitten von Weinbergen.
1730 erbaut.
HEILIGE(r): Petrus Paulus.
Web: www.kath-hochheim.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Peter und Paul, Hintergasse 62ja, 06146 / 3044, st.peterundpaul@kath-hochheim.de

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Foto: Michael Durwen
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Foto: Andreas Werner

65307 Bad Schwalbach-Langenseifen: evang. künftige Kapelle (2005)
ADRESSE: oberhalb von, 65307 Bad SchwalbachRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Bärstadt < Landeskirche Hessen-Nassau

Altarstele, die frei steht und die Stelle der künftigen Kapelle markiert. Die Altarstele ist eine in einem Stück gebrochene Basaltlavasäule, minimal bearbeitet, 3,92 m hoch. Der geplante Kapellenbau wird einen begehbaren Raum unten besitzen und einen Kapellenraum oben, in den die Altarstele dann durch ein kreisrundes Loch im Fußboden nach oben durchstoßen wird (Höhe im Raum 1,02 m).
Grundstückspende durch ein örtliches Gemeindeglied • Kapellenentwurf durch Barbara Schmid • 2004-2005 Altarstele durch Holger Walter.
Web: www.holger-walter-atelier.de/langenseifen_00.html

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Foto: Gerd Weckesser, (c) Holger Walter

65329 Hohenstein-Strinz-Margarethä: evang. Kirche (1863)
ADRESSE: Scheidertalstraße, 65329 HohensteinRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Strinz-Margarethä < Dekanat Bad Schwalbach < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Einfacher Saalbau in Bruchstein, mit Turm über der Vorderfront.
Barockisierender Saalbau mit dreiseitiger Empore und eigener Orgelempore über Altar & Kanzel. Weitgehend schmuckloser, aber dennoch stimmungsvoller Kirchenraum.
Web: www.strinz-marg-niederlibbach.ekhn.org
Öffnungszeiten: Nur zu Gottesdiensten
Kontakt: Evang. Pfarramt Strinz-Margarethä, Pfarrer Dr. Noack, Scheidertalstr. 28ja, 06128 / 1364, kirche-strinz@web.de

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Foto: Andreas Werner
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Foto: Andreas Werner

65343 Eltville: kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul (ca. 1350)
ADRESSE: Kirchgasse, 65343 EltvilleKreis: Rheingau-TaunusBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Peter und Paul Eltville < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Gotische Kirche, unsymmetrische zweischiffige Hallenkirche von vier Jochen mit Haupt- und südlichem Seitenschiff. Chor in Breite des Hauptschiffes.
Turmhöhe: 67
Im 14. Jh. erbaut • Ende 14. Jh. Wandtabernakel • 1517 Taufstein. Mitte des 14. Jh. erbaut • Ende 14. Jh. Wandtabernakel • um 1400 Nordportal • um 1400 Wandmalereien • um 1420 Bau des Kirchturms mit steiler gotischer Spitze (Höhe: 100 Meter) • Anfang 15. Jh. Chorgestühl • 1517 Taufstein • 1520/1522 Wandmalereien Empore • 16.Jh. Muttergottes auf der Mondsichel • 1683 Zerstörung der Turmspitze durch Blitzschlag • 1686 Neue Turmspitze in Form einer niederen barocken Turmhaube • 2. Hälfte 19. Jh. Hochaltar . 1869 Seitenschifforgel (Fernwerk).
HEILIGE(r): Petrus, Paulus.
Web: www.kath-kirche-eltville.de
Kontakt: ath. Pfarramt St. Peter und Paul, Kirchgasse 1
Quelle(n): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler HESSEN (Georg Dehio)
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Foto: Andreas Werner

65345 Eltville-Rauenthal: kath. Pfarrkirche St. Antonius der Eremit (vor 1500)
ADRESSE: Kirchgasse, 65345 EltvilleKreis: Rheingau-TaunusBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Antonius Eremit Rauenthal < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Einschiffige gotische Kirche.
Ab 1459 komplett umgestaltet. Hochaltar 1691, Seitenaltäre 1710 & 1720, Taufstein 1490, Kanzelkorb um 1700, spätgotischer Leuchtertisch mit 103 Kerzenhaltern (nach 1450),
HEILIGE(r): Antonius Eremitus.
Web: www.st-antonius-rauenthal.de, www.wallufthal.bistumlimburg.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Antonius Eremit Rauenthal, Antoniusgasse 6ja, 06123 / 990073, pfarrgemeinde@st-antonius-rauenthal.de


65346 Eltville-Erbach: kath. Pfarrkirche St. Markus (1506)
ADRESSE: Hauptstraße, 65346 EltvilleRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Markus Erbach i. Rheingau < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Ursprünglich dreischiffige gotische Hallenkirche mit Westturm. Barock umgebaut zur Basilika.
Turmhöhe: 57
Zwischen 1477 und 1506 erbaut • 1721/22 Erweiterung nach Osten und Erhöhung der Mittelschiffs • 1727/28 Chor • Kanzel 1741 • Hochaltar 1810
HEILIGE(r): Markus.
Web: www.sanktmarkus.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Markus Erbach, Hauptstr. 37

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Foto: Andreas Werner

65346 Eltville-Erbach: evang. Johanneskirche (1861)
ADRESSE: Eltviller Landstraße 20, 65346 EltvilleRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Eltville - Erbach - Kiedrich < Dekanat Wiesbaden < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Neugotische Kirche.
1861 im Auftrag Prinzessin Mariannes von Preußen errichtet in Gedenken an Ihren verstorbennen Sohn Johannes.
Historische Orgel von Voigt II/18
Web: www.triangelis.de
Kontakt: Ev. Pfarramt Eltville-Erbach-Kiedrich, Eltviller Landstr. 20

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Foto: Andreas Werner
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65346 Eltville-Kloster Eberbach: säkularis. Zisterzienserklosterkirche (1186)
ADRESSE: 65346 EltvilleRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
Romanische Kirche, gotisch verändert. Dreischiffige kreuzförmige Basilika. Teil der bedeutenden mittelalterlichen Klosteranlage.
1136 Klostergründung • 1145-86 Bau der Klosterkirche • 1803 säkularisiert
"Heimatort" und Hauptspielstättes des RHEINGAU MUSIK FESTIVALS
HEILIGE(r): Maria.
Web: www.kloster-eberbach.de, de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Eberbach

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Foto: Andreas Werner

65347 Eltville-Hattenheim: kath. Pfarrkirche St. Vincentius (1740)
ADRESSE: Hauptstraße, 65347 EltvilleKreis: Rheingau-TaunusBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: St. Vincentius Hattenheim < Dezirk Rheingau < Diözese Limburg

Barocke Saalkirche mit romanischem Chorscheitelturm.
1739-40 erbaut, Stuckdecke mit Malereien von Johann Vulcano (Mainz), Ausstattung einheitlich 1739-1740.
HEILIGE(r): Vincenz von Paul.
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Vincentius Hattenheim, Hauptstr. 27ja, 06723 / 2493, pfarrbuero.sankt-vincentius@t-online.de


65366 Geisenheim: kath. Pfarrkirche Heilig Kreuz (»Rheingauer Dom«) (1518)
ADRESSE: Bischof-Blum-Platz 1, 65366 GeisenheimRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei Hl. Kreuz Geisenheim < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Spätgotische Hallenkirche mit neugotischer Doppelturmfassade.
Turmhöhe: 46
1518 vollendet • 1834-38 Errichtung der neugotischen Doppelturmfassade
Web: www.kath-kirche-geisenheim.de, de.wikipedia.org/wiki/Rheingauer_Dom
Kontakt: Kath. Pfarramt Hl. Kreuz, Zollstr. 8ja, 06722 / 8133, geisenheim@kath-kirche-geisenheim.de

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Foto aus wikipedia.org
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Foto: Andreas Werner

65366 Geisenheim-Johannisberg: kath. Schloss- und Pfarrkirche St. Johannes d. T. (1130)
ADRESSE: Schlossallee, 65366 GeisenheimRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Johannes d. T. Johannisberg < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Neoromanische Kirche unter Einbeziehung erhaltener Teile der romanischen Basilika.
Romanische Kirche • um 1300 Standfigur Diakon als Pultträger • um 1350 Nikolausfigur • 1480 Madonna • 1942 zerstört • 1720 Stehender Mönch • 1945-1952 Wiederaufbau durch Georg Müller • Orgel durch Wagenbach.
HEILIGE(r): Johannes Baptist.
Web: www.kath-kirche-geisenheim.de, de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Johannisberg_(Rheingau)
Kontakt: Kath Pfarramt Johannisberg, Schulst. 9ja, 06722 / 980145, johannisberg@kath-kirche-geisenheim.de

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65366 Geisenheim-Stephanshausen: kath. Pfarrkirche St. Michael (1653)
ADRESSE: 65366 GeisenheimRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Michael Stephanshausen < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Kleine, romanisch/gotische Dorfkirche mit barockem Dachreiter.
Urkundliche Erwähnung 1401, 1635 Zerstörung, 1653 Wiederaufbau Erweiterung zur heutigen Form 1749.
HEILIGE(r): Michael.
Web: www.kath-kirche-geisenheim.de, www.stephanshausen.de/kirche.php
Kontakt: Kath. Pfarramt Hl. Kreuz Geisenheim, Zollstr. 8ja, 06722 / 8133, infi@kath-kirche-geisenheim.de

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65375 Oestrich-Winkel-Hallgarten: kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt (1744)
ADRESSE: Zangerstraße, 65375 Oestrich-WinkelKreis: Rheingau-TaunusBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei Mariä Himmelfahrt Hallgarten < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Barocke Saalkirche mit gotischem Chorraum,
Chorraum spätgotisch (15. Jhdt.), 1744 Richtung Süden erweitert, 1895 nach Westen erweitert. Empore (Gußeisen) des 19. Jhdt., moderne Umgestaltung (neugotische Figuren der 14. Nothelfer jetzt im Chorhaupt als »Baum« gestaltet). Hochaltar entfernt.
Sogenannte »Schrötermadonna«/Madonna auf der Mondsichel/Schöne Hallgartnerin/Madonna mit der Scherbe - die bedeutendste mittelrheinische Tonplastik aus der Zeit um 1420.
HEILIGE(r): Maria.
Web: www.kath-oestrich-winkel.de, www.glockeschoppe.de/freundeskreis.htm, www.rheingau.de/sehenswertes/kirchen/himmelfahrt
Kontakt: Kath. Pfarramt Mariä Himmelfahrt Hallgarten, Pfarrgasse 1ja, 06723 / 3467, hallgarten@kath-oestrich-winkel.de

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Foto: Andreas Werner

65375 Oestrich-Winkel-Mittelheim im Rheingau: kath. Pfarrkirche St. Ägidius (»Basilika«) (um 1130)
ADRESSE: An der Basilika, 65375 Oestrich-WinkelRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Ägidius Mittelheim im Rheingau < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Romanische dreischiffige Basilika. Querschiffe. Am Chor Taufkapelle (Teil des alten Kreuzgangs). Vierungsturm.
Vor 1000 einschiffige romanische Kapelle (Fundamente erhalten) • nach 1108 Cella zur Kapelle (kl. Kloster) • um 1130 Neubau dreischiffige Basilika • 1699-1720 Barocke Ausgestaltung der Kirche und des Hochaltars durch die Familie Greiffenclau von Schloß Vollrads und das Mainzer Stift • 1903 Renovierung • 1938 Renovierung mit Ausgrabung des vorromanischen Fundaments, Herstellen einer der Zeitvorstellung entsprechenden romanischen Fassung • 1948 Glocken durch Fa. Otto • 1952 Renovierung • 1970 Vierungsaltar, Heizungseinbau
HEILIGE(r): Ägidius.
Web: www.kath-oestrich-winkel.de, de.wikipedia.org/wiki/St._Ägidius_(Mittelheim), www.rheingau.de/sehenswertes/kirchen/basilika
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Walburga Winkel, Hauptstr. 29ja, 06723-2097, winkel@kath-oestrich-winkel.de

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Aus: www.pfarramt-winkel.de
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Foto: Andreas Werner
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65375 Oestrich-Winkel-Oestrich: kath. Pfarrkirche St. Martin (ab 1648)
ADRESSE: 65375 Oestrich-WinkelRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
HEILIGE(r): Martin.
Kontakt: Pfarrbüro, Rheinstraße 19ja, 06723 2045


65375 Oestrich-Winkel-Winkel: kath. Pfarrkirche St. Walburga (1684)
ADRESSE: Hauptstraße, 65375 Oestrich-WinkelRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Walburga Winkel < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Barock ausgebaute Kirche mit gotischem Chor und romanischem Turm.
Vor 850: Im westlichen Teil des heutigen Ortsteils Winkel existiert eine Kapelle »Zum heiligen Apostel Bartholomäus« mit einem Männerkloster • um 850: An der Stelle der jetzigen Walburgakirche entsteht eine romanische Kirche. In dieser Zeit (846 - 850) wohnt der heilige Bischof Rabanus Maurus von Mainz, in Winkel, eventuell im »Grauen Haus« am Rhein • 1213: Weihe der (neuen) Kirche St. Walburga. Von diesem Bau ist ein massiver Turm erhalten, der 1717 auf die jetzige Höhe gebracht wurde. • 1220: Erhebung zur Pfarrkirche für Winkel • nach 1500: Bau des gotischen Chores und des Kirchenschiffes. Die Treppentürme an der Süd-seite tragen die Jahreszahlen 1523 und 1544 • 1675 - 1684: Völliger Umbau und Ausbau im barocken Stil. 1681 - 1684 entstand die gesamte barocke Ausstattung der Kirche (vergleiche die Jahreszahlen unter dem Chorkreuz und an der ersten Bank im südlichen Block hinten) • 1833: Einbau der jetzigen Orgel, 1896 und 1948 erneuert • Erweiterung der Empore nach vorn • 1948: Diebstahl aller wertvollen Kirchengeräte. Nur wenige Stücke sind verblieben.
HEILIGE(r): Walburga.
Web: www.kath-oestrich-winkel.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Walburga Winkel, Hauptstr. 29ja, 06723 / 2097, winkel@kath-oestrich-winkel.de

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Foto: Andreas Werner

65385 Rüdesheim am Rhein-Eibingen: kath. Benediktinerinnenabteikirche St. Hildegard (beg. 1900)
ADRESSE: Klosterweg, 65385 Rüdesheim am RheinRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Hildegard Eibingen < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Klosteranlage in Weinbergen. Zweischiffige, flachgedeckte Basilika mit reicher Wandmalerei. Halbrunde Apsis mit Halbkuppel. Zwillingstürme nach Westen am Eingang.
Turmhöhe: 35
1900-08 erbaut • 1907-13 Innenausmalung durch Beuroner Kunstschule (Apsis: Christus als Weltenherrscher und Bruder, Seitenwände: Legende der Hildegard von Bingen)
HEILIGE(r): Hildegard.
Web: www.abtei-st-hildegard.de, de.wikipedia.org/wiki/Abtei_St._Hildegard,_Eibingen
Öffnungszeiten: tagsüber
Kontakt: Abtei St. Hildegard, Klosterwegja, 06722 4990
Quelle(n): Schnell & Steiner Kunstführer Nr. 1895
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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

65385 Rüdesheim am Rhein-Eibingen: kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Hildegard und St. Johannes der Täufer (1934)
ADRESSE: 65385 Rüdesheim am RheinRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Hildegard Eibingen < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Schlichte Kirche mit Dachreiter. Inneres als tonnengewölbter Saalraum
1737 Ostflügel erbaut durch Johann Valentin Thomann (heute Pfarrhaus) • Kirchenneubau 1934/35 durch Gebrüder Rummel (Frankfurt/Main) in klaren Formen.
Gebeine der Hl. Hildegard von Bingen (seit 1641 in Eibingen) - Schrein von 1929
HEILIGE(r): Hildegard, Johannes d. T.
Web: www.eibingen.de/pfarrei/index.html
Kontakt: Kath.Pfarramt St.Hildegard Eibingen, Marienthaler Str. 3

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65385 Rüdesheim am Rhein: evang. Kirche (1855)
ADRESSE: Langstraße, 65385 Rüdesheim am RheinRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Rüdesheim < Dekanat Bad Schwalbach < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Neuromanisch-neugotische Kirche mit Westturm, Eingangshallen. Grundriss kreuzförmig. Nach Wiederaufbau einfacher Kirchenraum mit dreibahnigem historisierendem Fenster im Chor.
1855 erbaut durch Ludwig Hoffmann • kriegszerstört • Wiederaufbau innen vereinfacht • 1968 Glasfenster »Weinstock-Fenster« durch Müller-Linow.
Kontakt: Evang. Gemeindebüro, Langstr. 6ja, 06722 / 2679, ev.kirchengemeinde.ruedesheim@ekhn-net.de
Quelle(n): Schnell & Steiner Kunstführer Nr. 1895
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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

65385 Rüdesheim am Rhein-Windeck-Trift: kath. Klosterkirche Nothgottes (1390)
ADRESSE: Nothgottes, 65385 Rüdesheim am RheinRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Kloster in malerischer Lage im Wald gelegen. Gotische Kirche.
1390 Kirche & Kreuzgang erbaut. Wallfahrtskirche zum "Betenden Heiland". Klosterbauten von 1620 durch Mainzer Kapuziner errichtet.1813 säkularisiert und Verfall. 1903 Wiederaufbau, 1932 als Bildungshaus des Bistums Limburg. Heute wieder Ordenshaus (Gemeinschaft der Seligpreisungen). Malereien von 1910: Legende der Auffindung des Heiligenbildes.
Historisches "Bienenhaus" und originale Bienenkörbe als Heiligenfiguren.
HEILIGE(r): Christus.
Web: www.seligpreisungen.org/35.0.html, www.rheingau.de/sehenswertes/kloester/nothgottes, de.wikipedia.org/wiki/Nothgottes
Kontakt: Haus St. Raphael, Nothgottes 2ja, nothgottes@beatitudes.org

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Foto: Andreas Werner
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65388 Schlangenbad-Bärstadt: evang. Martinskirche (beg. 1709)
ADRESSE: Schützenstr. 4, 65388 SchlangenbadRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Bärstadt < Dekanat Bad Schwalbach < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Barocke Kirche mit romanischen Anteilen im Turm um 1250. Turm gotisch.
1709-1717 erbaut. Barocke, schmucklose Saalkirche mit umlaufender Empore. Orgel, Altar und Kanzel frontal angeordnet.
Spätgotischer Taufstein, Rokoko-Kruzifix um 1780. Glocke 1. Hälfte des 13. Jhdts.
HEILIGE(r): Martin von Tours.
Web: www.dekanat-badschwalbach.de/index.php?v_id=13
Öffnungszeiten: Nur zu Gottesdiensten geöffnet
Kontakt: Evang. Pfarramt Bärstadt, Schützenstr. 4ja, 06129 / 9135, ev.kirchengemeinde.baerstadt@ekhn-net.de

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Foto: Andreas Werner
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65391 Lorch: kath. Pfarrkirche St. Martin (um 1300)
ADRESSE: Oberweg 13, 65391 LorchRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Martin Lorch < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Gotische zweischiffige kreuzgratgewölbte Kirche. Chor mit 5/8-Schluss, Chorgestühl und geschnitztem Hochaltar. Turm an der Westfassade mit Vorhalle. Orgel: romantisch von Fischer & Krämer unter Verwendung der historischen Raßmann-Orgel.
Turmhöhe: 65
Spätromanischer Vorgängerbau (erhalten in Teilen der Chormittelwand und Taufkapelle) • Ende 13. Jh. Chor neu • ab 1304 Bau Hauptschiff • ab 1398 Bau Seitenschiff • 1480 Umbau Westfront mit Vorhalle und Empore • 1483 geschnitzter Altar (fast 14 m hoch) • 1576 Turmerneuerung.
ältester monochromer Holzschnitzaltar Deutschlands aus dem Jahr 1483
HEILIGE(r): Martin.
Web: www.pastoraler-raum-ruedesheim-lorch.de
Öffnungszeiten: Täglich geöffnet (Zugang in der Regel nur bis zum Vorraum)
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Martin, Oberweg 13

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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)
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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)
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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

65391 Lorch-Lorchhausen: kath. Clemenskapelle (1908)
ADRESSE: 65391 LorchRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Bonifatius Lorchhausen < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Kapelle in den Weinbergen aus Bruchstein. Dachreiter.
1908 erbaut.
HEILIGE(r): Clemens.
Web: www.pastoraler-raum-ruedesheim-lorch.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Martin Lorch, Oberweg 13ja, 06726 / 9479, st.martinlorch@t-online.de

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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

65391 Lorch-Lorchhausen: kath. Pfarrkirche St. Bonifatius (1879)
ADRESSE: Am Rebenhang, 65391 LorchRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Bonifatius Lorchhausen < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Neugotische dreischiffige kreuzgewölbte Hallenkirche. Querschiffe. Chor mit polygonalem Schluss. Turm als Westvorbau.
1877-1879 erbaut durch Kontzen nach Brand der Vorgängerkirche, bald nach Beginn Übernahme durch Max Meckel • Großteil der Ausstattung bis 1884 vollendet. Hochaltar als Bonifatiusaltar (1884)
HEILIGE(r): Bonifatius.
Web: www.pastoraler-raum-ruedesheim-lorch.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Martin Lorch, Oberweg 13ja, 06726 / 9479, st.martinlorch@t-online.de


65391 Lorch-Lorchhausen: säkularis. alte Pfarrkirche
ADRESSE: 65391 LorchRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
Gotische Kirche mit Turm. Heute Wohnhaus.
1342 erstmals erwähnt • 1551 Pfarrei • 1872 abgebrannt


65396 Walluf-Niederwalluf: kath. St. Johannes der Täufer (ursprl. 1300)
ADRESSE: Kirchgasse, 65396 WallufKreis: RheingauBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Johannes der Täufer Walluf < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Schlichte gotische Kirche ohne Turm mit neuem Anbau auf der Westseite in Art eines Querhauses. Überweigend barockisierende Ausstattung mit gotischen und neugotischen Elementen. Dachreiter.
Chor 13. Jh. • 1649, 1718 u. 1954/55 Erweiterung
HEILIGE(r): Johannes Baptist.
Web: www.wallufthal.bistumlimburg.de, www.st-johannes-walluf.de
Öffnungszeiten: Nur zu Gottesdiensten geöffnet
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Johannes der Täufer Niederwalluf, Hauptstr. 37ja, 06123 / 990050, pfarramt@st-johannes-walluf.de

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65396 Walluf-Oberwalluf: kath. Pfarrkirche St. Martin (1901)
ADRESSE: St. Elisabethenstraße, 65396 WallufKreis: Rheingau-TaunusBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Martin Oberwalluf < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Neugotische Kirche. Chor mit 5/8 Schluss. Fischblasenmaßwerk und Netzgewölbe noch spätgotisch.
1900-1901 erbaut unter Pfr. Peter Wolf • 18. Jhdt. Gewand der heiligen Elisabeth von Thüringen, um 1237.
Erbaut unter Pfr. Peter Wolf. Grabstein an der Kirche!
HEILIGE(r): Martin.
Web: www.wallufthal.bistumlimburg.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Martin Oberwalluf, St. Elisabethenstr. 12ja, 06123 / 72747, Pfarramt.Oberwalluf@t-online.de
Quelle(n): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler HESSEN (Georg Dehio)
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65399 Kiedrich: kath. Kapelle St. Michael (beg. 1434)
ADRESSE: Marktstraße, 65399 KiedrichKreis: Rheingau-TaunusBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Valentinus Kiedrich < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Zweigeschossige Kapelle auf rechteckigem Grundriss, zweigeschossig. Turm. Als Beinhaus (Karner) am alten Friedhof errichtet. Der westlichen Schmalseite ist ein Türmchen vorgelagert, an der Ostwand kragt ein Chörlein aus. Am Außenbau beherrschen reiche Formen und klare Proportionen die Wände. Die Nordwand besitzt eine Außenkanzel mit dem Wappen des Mainzer Erzbischofs Dietrich von Erbach. Sie ist in eine Galerie zwischen zwei Strebepfeiler eingespannt, ihre Maßwerkbrüstung trägt ein Stichbogen. Ein Gewölbedach schützt den Prediger. An der Schmalseite finden sich über Treppen die Zugänge zum Bau. Im Untergeschoss niedriges Gruftgewölbe (Karner/Beinhaus), Kapellenraum etwa dreimal so hoch wie das Gruftgewölbe.
1434-1444 erbaut (Weihe 1445) • 1520 spätgotischer siebenarmiger Kronleuchter mit einer doppelseitigen Muttergottes auf der Mondsichel durch die Backoffenschule • 19. Jh. Ausmalungen.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Pfarrkiche St. Valentinus & Dionysius.
HEILIGE(r): Michael.
Web: www.kiedrich-geschichte.de/cms/front_content.php?idcatart=50&lang=1&client=1
Öffnungszeiten: In Sommermonaten tagsüber
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Valentinus, Marktstr. 26ja, 06123 / 2421, Pfarramt-stvalentin@t-online.de
Quelle(n): Schnell & Steiner Kunstführer Nr.1465.
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65399 Kiedrich: kath. Pfarrkiche St. Valentinus und Dionysius (beg. 1330)
ADRESSE: Marktstraße, 65399 KiedrichKreis: Rheingau/TaunusBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Valentinus Kiedrich < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Großzügige gotische Kirche mit reichhaltiger Ausstattung der Erbauungszeit.
Turmhöhe: 69 • Sitzplaetze: 400
Ursprünglich frühgotische Hallenkirche um 1380. Erweiterungen ab 1450. Vollendet 1493. Grosszügige dreischiffige Kirche mit beidseitigen Emporen. Ausstattung nahezu komplett aus der Erbauungszeit. Volksgestühl von 1510, Chorgestühl um 1500, Kiedricher Madonna 1330, Figur des Nikolaus von Myrna um 1450, Diverse Skulpuren der Gotik (Anna Selbdritt, Madonna auf der Mondsichel, Gnadenstuhl, ....). Kruzifix und Assistenzfiguren der Backoffen-Schule Mainz, Engel der Riemenschneider-Schule Nürnberg, Geläute der Gotik, Renaissance und des Barock. Beinhaus (St. Michaelskapelle mit doppelseitiger Leuchtermadonna), diverse Kunstschätze aus Frühbarock (Hochaltar 1619, Katharinenaltar 1620, ....) und Barock (Beichtstühle, Maria Imaculata,...) Meßgewänder, Monstranz, Kelche aus der Erbauungszeit.
»Schatzkästlein der Gotik« im Rheingau, Nähe Eltville, Wiesbaden und Rüdesheim am Rhein. Der Stiftschor Kiedrich singt jeden Sonntag im Hochamt den gregorianischen Choral in der Mainzer Fassung und im germanischen Dialekt (wohl einmalig auf der Welt!). SEIT 2010 BASILIKA MINOR !!
HEILIGE(r): Valentin von Terni, Dionysius.
Web: de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_St._Dionysius_und_Valentinus_(Kiedrich), www.kiedrich-geschichte.de/cms/front_content.php?idcatart=51&lang=1&client=1, www.rheingau.de/sehenswertes/kirchen/valentinus, www.pastoraler-raum-eltville.de
Öffnungszeiten: Kirche geschlossen, Kirchenführungen nach Vereinbarung, Öffnungszeiten erfragen! April bis Okt 10.30 bis 12.30 Uhr geöffnet.
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Valentinus, Marktstrasse 26ja, 06123 / 2421, Pfarramt-stvalentin@t-online.de

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65399 Kiedrich: kath. Krankenhauskapelle SCIVIAS St. Valentinuskrankenhaus (1912)
ADRESSE: Suttonstraße 24, 65399 KiedrichKreis: Rheingau-TaunusBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Valentinus Kiedrich < Bezirk Rheingau < Diözese Limburg

Grosszügige neugotische Hauskapelle mir dreiseitiger Empore der psychiatrischen Klinik Stiftung St. Valentinushaus.
Länge insgesamt: 45 • Sitzplaetze: 250
1912 erbaut und ausgestattet • 1952 Anbau eines weiteren Seitenschiffes und Umgestaltung durch Gebrüder Rummel, Ausstattung fast ausnahmslos aus der Umbauzeit: Altäre durch Hans Steinlein, grosses Kruzifix durch Anton Krams, Statue des Hl. Valentin von Terni (16. Jhdt.), Reliquie des Hl. Valentin • nach 1966 Versetzung des Hauptaltares und Abtragung der Kanzel • nach 1980 (farbliche) Umgestaltung mit Entfernung der bis dahin erhaltenen Chorschranke. Grosse, ungefaßte, handgeschnitzte Madonna aus Zirbelkiefer
HEILIGE(r): Valentinus von Terni.
Web: www.scivias-caritas.de
Öffnungszeiten: täglich
Kontakt: Scivias Caritas gGmbH - St.Valentinus-Krankenhaus, Suttonstraße 24ja, 06123-6030

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Foto: Andreas Werner

65428 Rüsselsheim-Hassloch: kath. Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit
ADRESSE: 65428 RüsselsheimKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland

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Foto: Michael Durwen

65428 Rüsselsheim-Hassloch: evang. Versöhnungs-Kirche
ADRESSE: Moritz von Schwindstrasse 11, 65428 RüsselsheimKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Bonhoeffer-Gemeinde


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Foto: Michael Durwen

65428 Rüsselsheim: freikirchl. Gemeindezentrum
ADRESSE: 65428 RüsselsheimKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland

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Foto: Michael Durwen

65428 Rüsselsheim: kath. Christopheruskirche (1963)
ADRESSE: 65428 RüsselsheimKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei Heilige Familie in Rüsselsheim


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Foto: Michael Durwen

65428 Rüsselsheim: evang. Wichernkirche (1963)
ADRESSE: 65428 RüsselsheimKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Wicherngemeinde Rüsselsheim


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Foto: Michael Durwen

65428 Rüsselsheim: kath. Kirche St. Georg (ab 1902)
ADRESSE: 65428 RüsselsheimKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei Heilige Familie in Rüsselsheim


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Foto: Michael Durwen

65428 Rüsselsheim: evang. Stadtkirche (1793)
ADRESSE: 65428 RüsselsheimKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: evang. Martinsgemeinde


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Foto: Michael Durwen

65439 Flörsheim am Main: kath. Fatima-Kapelle
ADRESSE: 65439 Flörsheim am MainMain-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland

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Foto: Michael Durwen

65462 Ginsheim-Gustavsburg-Ginsheim: kath. Pfarrkirche St. Marien
ADRESSE: 65462 Ginsheim-GustavsburgKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland

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Foto: Michael Durwen

65462 Ginsheim-Gustavsburg-Ginsheim: evang. Kirche
ADRESSE: 65462 Ginsheim-GustavsburgKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland

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Foto: Michael Durwen

65462 Ginsheim-Gustavsburg: Friedhofskapelle
ADRESSE: 65462 Ginsheim-GustavsburgKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland

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Foto: Michael Durwen

65462 Ginsheim-Gustavsburg-Gustavsburg: kath. Herz-Jesu-Kirche
ADRESSE: 65462 Ginsheim-GustavsburgKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland

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Foto: Michael Durwen

65462 Ginsheim-Gustavsburg-Gustavsburg: evang. Gustav-Adolf-Kirche (1916)
ADRESSE: 65462 Ginsheim-GustavsburgKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland

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Foto: Michael Durwen

65468 Trebur-Astheim: kath. St. Petrus in Ketten (um 1651)
ADRESSE: Pfarrgasse 2-4, 65468 TreburKreis: Groß-GerauBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Petrus in Ketten Astheim < Dekanat Rüsselsheim < Diözese Mainz

Die barocke Pfarrkirche St. Petrus in Ketten ist ein wahres Kleinod. Sie wurde 1651 erbaut und birgt so manchen Kunstschatz in ihrem Inneren.
Sitzplaetze: 500
Auf den Fundamenten eines älteren Gotteshauses wurde wohl um 1502 ein Neubau angelegt, der ab 1651 durch Hochwasser zerstört wurde. Noch im gleichen Jahr wurde mit dem Neuab, der heutigen Kirche, begonnen. Angelegt als barocker Saalbau, einschiffig, ist das Gotteshaus schlicht gestatlet. Der Kirchturm mit seinem markanten Spitzhelm wurde 1657 vollendet. Geweiht wurde die Kirche allerdings erst 1703 durch den Mainzer Weihbischof Edmund Gedult von Jungenfeld. 1774 wurde die Kirche nach den Plänen Johannes Hotters abermals umgebaut und bekam ihre heutige Form. Damals wurde der Chor verlängert und bekam seinen dreiseitigen Abschluss. Auch eine Empore ist seit 1774 bezeugt. Ende des 18. Jahrhundert wurde dann der spätbarocke Hochaltar, die elegante Kanzel sowie die beiden Seitenaltäre (Maria Himmelskönigin und Petrus ad vincula). Im 19. Jhd. wurden dann noch Treppenaufgänge angebaut. Die Kirche behielt so ihre Form bis heute. In den 20er Jahren des 20. Jhd. wurde die Decke mit drei Gemälden von Julius Riester ausgemalt. Sie zeigen die Befreiung Petri, die Schlüsselübergabe Jesu an Petri und die Heilige Cäcilia. Die drei Glocken wurden 1953 geweiht, nach dem sie den 2. Weltkrieg nicht überstanden hatten.
Spätgotische Plastik des Heiligen Martin von Tours, um 1500 Historische Dreymann Orgel Barocke Strahlenkranzmonstranz aus dem 18. Jhd. Spätbarocker Hochaltar mit Krezigungsszene, Altar von Harnisch, Figurengruppe von Joh. Bitterich aus Mainz
HEILIGE(r): Petrus.
Web: www.kath-kirche-trebur.de, de.wikipedia.org/wiki/St._Petrus_in_Ketten_(Astheim)
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Petrus in Ketten Astheim, Pfarrgasse 4ja, 06147 / 421, pfarrbuero@kath-kirche-trebur.de
Quelle(n): Astheim. Geschichte und Geschichten
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Foto: Constantin Mussel
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Foto: Constantin Mussel

65468 Trebur: Kapelle
ADRESSE: 65468 TreburKreis: Groß GerauBLand: Hessen < Deutschland

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65474 Bischofsheim (Mainspitze): kath. Kirche Christkönig (1926)
ADRESSE: Hochheimer Strasse 3, 65474 Bischofsheim (Mainspitze)Kreis: Gross-GerauBLand: Hessen < Deutschland
22. November 1926: Weihe


65510 Idstein-Heftrich: evang. Pfarrkirche (1739)
ADRESSE: Langgasse, 65510 IdsteinRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Heftrich < Dekanat Idstein < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Rechtecksaal mit Turm an einer Schmalseite. Risalite mit Dreiecksgiebel und Pilastergliederung an beiden Längsseiten deuten die Querrichtung des Innenraumes an.
1737-1739 nach Plänen des nassau-usingen"schen Landbaumeisters Friedrich Joachim Stengel errichtet. 1839-1843 Renovierung des Inneren. 1868 neue Orgel. 1936 Veränderungen an der Kanzelwand. 1930/35 Außenputz entfernt. 1989 Renovierung, seitdem außen wieder verputzt.
Abwandlung des in Grävenwiesbach entwickelten Idealtypus.
Web: www.heftrich-evangelisch.de
Öffnungszeiten: sonntags nach dem Gottesdienst bis 18.00 Uhr
Kontakt: Evang. Pfarramt Heftrich, Neugasse 6ja, 06126 / 55222, ev.kirchengemeinde.heftrich@ekhn-net.de
Quelle(n): Kathrin Ellwardt
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(c) Foto: Kathrin Ellwardt
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(c) Foto: Kathrin Ellwardt
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(c) Foto: Kathrin Ellwardt

65510 Idstein: evang. Unionskirche (ca. 1400)
ADRESSE: Martin-Luther-Str. 1, 65510 IdsteinRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Idstein < Dekanat Idstein < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

13. Jh. Ursprünge • Mitte 14. Jh. gotischer Neubau • 1553 Reformation • 17. Jh. Innenauskleidung mit Gemälden aus der Rubensschule • 1817 Ort der Kirchenunion zwischen Reformierten und Lutheranern in Nassau • seit 1917 Unionskirche
Äußerlich schlicht, aber innen reiche Bildwerke. Orgel von Walcker (historisch, romantisch, 1912). Gehäuse von Stumm.
HEILIGE(r): Martin.
Web: www.ev-kirche-idstein.de, www.unionskirche.de, www.taunus-panorama.de/Filme/Panos/unionskircheidst.html, www.alt-idstein.info/html/unionskirche.html, de.wikipedia.org/wiki/Unionskirche_(Idstein)
Kontakt: Kirchengemeinde Idstein, Albert-Schweitzer-Str. 4ja, 06126 / 2787, gemeindebuero@ev-kirche-idstein.de

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Foto: Andreas Werner
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Foto: Andreas Werner

65510 Idstein: kath. Pfarrkirche St. Martin (1965)
ADRESSE: Wiesbadener Straße, 65510 IdsteinRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Martin Idstein < Bezirk Untertaunus < Diözese Limburg

Moderne Kirche mit freistehendem Glockenturm. Saal mit halbrunder Chorapsis. Mauersteinwand, darüber Lichtband und Flachdecke.
1964-65 erbaut • 2003 umgestaltet
Neue Orgel von Mebold (französisch-romantisch), II Manuale
HEILIGE(r): Martin.
Web: www.st-martin-idstein.de
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Martin, Wiesbadener Str. 21ja, 06126 / 95190, pfarrei@st-martin-idstein.de

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Foto: Andreas Werner

65510 Hünstetten-Strinz-Trinitatis: evang. Dreifaltigkeitskirche
ADRESSE: Scheidertalstraße, 65510 HünstettenRheingau-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Strinz-Trinitatis < Dekanat Idstein < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Spätgotische Kirche mit erhöhtem Chorraum.
Turmhelm 2002 rekonstruiert!
HEILIGE(r): Heiligste Dreifaltigkeit.
Öffnungszeiten: erfragen
Kontakt: Evang. Pfarramt, Fr. Pfarrerin Scheid, Scheidertalstr. 10ja, 06126 / 3220, kirchengemeinde.strinz-trinitatis@ekhn-net.de

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Foto: Andreas Werner
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65520 Bad Camberg: kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul (ab 1580)
ADRESSE: Kirchgasse, 65520 Bad CambergKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Barocke Saalkirche.
1156 erstmals erwähnt • 1580 Kirche, von der der Turm noch erhalten ist • 1781 Weihe des neuen Kirchenschiffs, erbaut durch Johann Friedrich Schell. Wandgemälde durch Philipp Veit (1835). Deckengemälde durch Appiani (um 1780). Mondsichelmadonna (1525). Hl. Josef in "Hadamarer Barock" (1756).
HEILIGE(r): Petrus, Paulus.
Web: www.region-online.de/kirchen/kathbc/
Öffnungszeiten: Täglich 10.00 - 17.00 Uhr
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Peter und Pau, Eichbornstr. 9ja, 06434 / 5046, kathbc@region-online.de

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Foto: Andreas Werner

65549 Limburg an der Lahn: kath. Dom St. Georg (ehem. Stiftskirche) (ca. 1250)
ADRESSE: Domplatz, 65549 Limburg an der LahnKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Dompfarrei St. Georg Limburg < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Spätromanische dreischiffige Emporenbasilika im gebundenen System. Dreischiffige überkragende Querhäuser. 7 Türme: 4 Türmchen über den Außenecken der Querhäuser, Vierungsturm, 2 Westtürme, alle mit Blendarkaden geziert und mit Rautendach.
Länge insgesamt: 55 • Turmhöhe: 66
9.Jh. aus Merowingerzeit Burganlage, dem Hl. Georg geweihte Kirche vermutet • 910 Stiftsgründung, dafür an der Stelle der ersten Kirche eine Pfeilerbasilika errichtet (Grundriss aus Fundamentresten unter dem Fußboden weitgehend rekonstruiert) • nach 948 Hochgrab des Domgründers Konrad Kurzbold • Mitte des 11.Jhs. Umbau bzw. Erweiterung (Weihinschrift) • ab ca. 1190 spätromanische Stiftskirche • 1235 Weihe • bis gegen 1240 Bau Obergeschosse Westtürme • 15.Jh. spätgotisches Fenster im südlichen Seitenschiff, Sakramentshaus im Langhaus • um 1600 Lettner abgerissen • 1609 Kanzel im frühbarocken Stil • nach 1618 Verwüstung im Krieg • 1749 Umgestaltung des Kircheninneren im Stil des Spätbarock: noch vorhandene Glasmalereien entfernt und durch helle Fenster ersetzt, die Wandmalereien werden einfarbig übertüncht, die Gewölberippen, Dienste und Arkadensäulen blau und rot angemalt und die Schlußsteine vergoldet • 1774 Spitzhelm des Vierungsturms • 1776 Abbruch des spätromanischen Hochaltars (durch einen barocken ersetzt) • an den Vierungspfeilern werden barocke Seitenaltäre aufgestellt • um 1775 ursprünglich polychromes Mauerwerk der Außenwand weiß gestrichen und durch einen Blitzschlag beschädigter Vierungsturm wieder aufgebaut (um 6,5 m höher) • 1803 Chorherrenstift aufgelöst • 1827 Kathedrale des neu gegründeten Bistums Limburg • 1840 weiße Übertünchung der Außen- und Innenbemalung im klassizistischen Stil • 1863-1865 noch fehlende Ecktürme des südlichen Querhauses errichtet • 1871-1873 außen Mauerwerk freigelegt, innen Barockausstattung durch Neuromanische, Wandmalereien des 13. Jhs. freigelegt, romanisierend übermalt und ergänzt. Im gleichen Stil große Rosette über der Westempore farbig verglast. Trennwände aus der Vierung entfernt und in den Chorumgang versetzt • 1934/35 Innenerneuerung: Übermalungen aus dem 19.Jh. verändert und erneuert, überladene Innenausstattung modernisiert, Chor erhält figürliche Verglasung • 1965 neuer Außenputz gegen den weiteren Verfall des Bruchstein-Mauerwerks aus Kalkstein, Schalstein und Tonschiefer • 1968-1972 farbige Fassung Außen • 1974 Freistellung der mittelalterlichen Ausmalung. Umgestaltung der liturgische Orte im Sinne der Entwicklung nach dem II. Vatikanischen Konzil. Muttergotteskapelle (Ostkapelle im nördlichen Querhaus) und Johanneskapelle (Südquerhaus) mit Bildhauerrarbeiten und Glasmalereien zeitgenössischer Künstler neu aussgestattet. Neue Fenster im Chor • 1975-1977 Ergrabung Vorgängerbau
HEILIGE(r): Georg.
Web: www.dom.bistumlimburg.de, www.dompfarrei.bistumlimburg.de, de.wikipedia.org/wiki/Limburger_Dom
Kontakt: Kath. Dompfarramt St. Georg, Domplatz 3ja, dompfarrei-limburg@bistum-limburg.de

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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)
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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

65549 Limburg an der Lahn: kath. Stadtkirche (ehem. Franziskanerklosterkirche) (ca. 1350)
ADRESSE: Bischofsplatz, 65549 Limburg an der LahnKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Dompfarrei St. Georg Limburg < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Dreischiffige gotische Basilika.
Im 14. Jh. erbaut • heute Stadtkirche und bischöfliche Hauskapelle
HEILIGE(r): Sebastian.
Web: www.dompfarrei.bistumlimburg.de
Kontakt: Kath. Dompfarramt St. Georg, Domplatz 3ja, dompfarrei-limburg@bistum-limburg.de

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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)
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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

65549 Limburg an der Lahn: evang. Kirche (1866)
ADRESSE: Bahnhofstraße 1, 65549 Limburg an der LahnKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Limburg < Dekanat Runkel < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Neugotische Kirche. Das Innere umgebaut, heutiger Gottesdienstraum im zweiten Stock.
1864-66 geweiht • 1973-75 vollständiger Umbau des Inneren und Teilung des Raumes in drei Etagen • 2010 Außenrenovierung, dabei neue Farbgebung und Wiederaufsetzen der Fialen
Web: www.evangelisch-in-limburg.de
Kontakt: Evang. Gemeindebüro, Bahnhofstr. 1ja, 06431 / 8480, gemeindebuero@evangelisch-limburg.de

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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

65549 Limburg an der Lahn: kath. St. Annakirche
ADRESSE: 65549 Limburg an der LahnKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Dompfarrei St. Georg Limburg < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Web: www.dompfarrei.bistumlimburg.de
Kontakt: Kath. Dompfarramt St. Georg, Domplatz 3


65553 Limburg an der Lahn-Dietkirchen: kath. Stiftskirche St. Lubentius (nach 1200)
ADRESSE: Herrenberg, 65553 Limburg an der LahnKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Lubentius Dietkirchen < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Romanische Emporenbasilika mit Querhaus und Dreiapsidenschluss auf hohem Felsen über der Lahn gelegen.
Länge insgesamt: 39
Steinsarg des hl. Lubentius (gest. 400) • 12. Jh. heutiger Kirchbau. Kopfreliquiar des hl. Lubentius.
Die sog. Papstglocke im Südturm ist eine der größten Glocken des Bistums Limburg, Schlagton as°, sie wurde 1980 von Papst Johannes Paul II. während seiner Deutschlandreise geweiht. Die Kirche besitzt ein schweres, repräsentatives Geläut mit 5 Glocken (as°, c´, es´, f´, g´).
HEILIGE(r): Lubentius.
Web: www.pastoraler-raum-dietkirchen.de, de.wikipedia.org/wiki/St._Lubentius_(Dietkirchen)
Kontakt: Kath. Pfarramt Dietkirchen, Am Reckenforst 5

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Aus: wikipedia Luri
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Foto: Gunther Seibold (kirchbau.de)

65582 Diez: kath. Pfarrkirche Herz Jesu (1887)
ADRESSE: 65582 DiezRhein-Lahn-KreisBLand: Rheinland-Pfalz < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei Herz Jesu Diez < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Neugotische Saalkirche.
Turmhöhe: 32
1706/07 als lutherische Kirche erbaut • 1832 Übernahme durch die Katholiken • 1887 Erweiterung • 1960 Turmbau
Web: www.kath-diez.de
Kontakt: Kath. Pfarramt Herz Jesu, Ernst-Scheuern-Platz 6ja, 06432 / 2562, herz-jesu-diez@t-online.de


65589 Hadamar: kath. Sankt Johannes Nepomuk Kirche (beg. 1904)
ADRESSE: Kreis: WiesbadenBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Sankt Johannes Nepomuk

Großzügige Kirche im Stile der Neogotik.
Sitzplaetze: 750
1905 Orgel durch Walcker (Grundsubstanz erhalten, heute verändert, III/42) • 1944/45 fast vollständig zerstört, nach dem Krieg im Inneren stark vereinfacht wieder aufgebaut.
Web: www.oranierkirche.de, de.wikipedia.org/wiki/Oranier-Gedächtniskirche_(Wiesbaden)
Kontakt: Evang. Gemeindebüro Oranier, Lutherstr. 11ja, oraniergemeinde@gmx.de

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Foto: Andreas Werner
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Foto: Andreas Werner

65589 Hadamar: kath. Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk (beg. 1756)
ADRESSE: Schlossgasse 11, 65589 HadamarKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Johannes Nepomuk Hadamar < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Ehemalige Jesuitenkirche. Barocke Stadtkirche mit Ausstattung im typischen, sogenannten "Hadamarer Barock".
Fertiggestellt 1758.
HEILIGE(r): Johannes Nepomuk.
Web: www.katholischeshadamar.de, de.wikipedia.org/wiki/Ehemaliges_Jesuitenkloster_Hadamar
Öffnungszeiten: Tagsüber
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Johannes Nepomuk, Schlossgasse 11ja, 06433-93050, info@katholischesHadamar.de

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Foto: Andreas Werner
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65589 Hadamar: kath. Liebfrauenkirche (1376)
ADRESSE: Kirchgasse, 65589 HadamarKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Johannes Nepomuk Hadamar < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Gotische Hallenkirche mit Hochchor (ehemals Gruft)
1376 als gotische Hallenkirche erbaut • 1446 erweitert von den Grafen von Nassau und Katzenelnbogen • 1738 Hauptaltar im »Hadamarer Barock« • bis 1818 Stadtkirche, heute Friedhofskirche.
Marienglocke von 1451, rege Marienwallfahrt.
HEILIGE(r): Muttergottes Maria.
Web: www.katholischeshadamar.de, de.wikipedia.org/wiki/Liebfrauenkirche_(Hadamar)
Öffnungszeiten: Kirche geschlossen, Öffnungszeiten im Pfarrbüro St. Johannes Nepomuk (am Ort) erfragen
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Johannes Nepomuk, Schlossgasse 11ja, info@katholischesHadamar.de

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Foto: Andreas Werner
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65589 Hadamar-Klarenthal: kath. St. Johannes Nepomuk Hadar (1986)
ADRESSE: 65589 HadamarBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Kath. Kirchengemeinde < Limburg < Diözese Kath. Kirche

Neuer runder Kirchsaal an altem Gemeindehaus.oo
1970 als Gemeindezentrum erbaut • 1986 Neubau eines Kirchsaales durch Herbert v. Wehrden
Eine frei geschwungene Wand führt an den alten Bau heran, durchzieht ihn im Eingang und gibt halbkreisförmig Raum für das Kirchenrund.
Web: www.evangelische-kirche-klarenthal.de
Kontakt: Evang. Gemeindebüro Klarenthal, Graf-von-Galen-Straße 32
Quelle(n): kunst und kirche 55(1992)42f.
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65599 Dornburg-Frickhofen: evang. Gemeindezentrum (2005)
ADRESSE: Sportplatzweg 1, 65599 DornburgKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Hadamar < Dekanat Runkel < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Modernes Gemeindezentrum.
2005 erbaut durch Kolb+Neumann aus Darmstadt • 2007 Ausstattung Prinzipalstücke und Kreuz innen und außen (Basaltlava) durch Holger Walter.
Web: www.holger-walter-atelier.de/Deutsch/Projekte/frickhofen_00.html
Kontakt: Evang. Pfarrbüro Nord (Kirchengemeinde Hadamar), Sportplatzweg 1ja, 06436 / 91061, ev.pfarramt.frickhofen@ekhn-net.de

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Foto: Titus Tamm, (c) Holger Walter
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Foto: Titus Tamm, (c) Holger Walter

65611 Brechen-Niederbrechen: kath. Pfarrkirche St. Maximinus (1901)
ADRESSE: Bergstraße, 65611 BrechenKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Maximinus Niederbrechen < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Aufwendige, kreuzförmige Basilika in neogotischem Stil.
1899-1901 erbaut unter Einbeziehung von Resten der Vorgängerkirche. Entwurf: Josef Röder Frankfurt/Main. 1952 Erneuerung des Kirchturmes. Innen: Ausstattung erhalten. Spätgotische Muttergottes vom Ende des 15. Jhdts.
Alte Kirche im Westwerk romanisch, Chorraum und Hauptschiff von 1737 (Heute alles abgebrochen oder umgebaut/verändert).
HEILIGE(r): Maximinus.
Web: www.sankt-maximin-niederbrechen.de
Öffnungszeiten: Täglich bis zur Glastür im Turmraum
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Maximinus, Bergstr. 23ja, 06438 / 91270, pfarrbuero@sankt-maximin-niederbrechen.de

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Foto: Andreas Werner
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65611 Brechen-Werschau: kath. Fiedhofskirche St. Georg (Berger Kirche) (um 910)
ADRESSE: 65611 BrechenKreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Georg Werschau < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Friedhofskirche in exponierter Lage.
910 erstmals urkundlich erwähnt • bis 1571 Pfarrkirche von Werschau, heute Friedhofskirche.
Mutterkirche des "Goldenen Grundes".
HEILIGE(r): Georg.
Web: www.gemeinde-brechen.de/gemeindearchiv/berger-kirche.html
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Georg Werschau, Hauptstr. 12ja, 06438 / 920765, pfarramtwerschau@t-online.de

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Foto: Andreas Werner

65620 Waldbrunn (Westerwald)-Lahr: kath. Alte Kirche St. Johannes der Täufer (nach 1100)
ADRESSE: 65620 Waldbrunn (Westerwald)Kreis: Limburg-WeilburgBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Johannes der Täufer Lahr < Bezirk Limburg < Diözese Limburg

Ehemals Wehrkirche. Dreischiffige romanische Pfeilerbasilika (11. Jh.)
Länge insgesamt: 27 • Turmhöhe: 30 • Innenhöhe: 10 • Spannweite Decke/Gewölbe: 18 • Sitzplaetze: 90
Als Kirche für 21 Dörfer erbaut • nach Reformation Innenausstattung entfernt • romanischer Taufstein im Nachbarort wiederentdeckt. Neue Johanneskirche (1963-1966): Die Lahrer Neue Kirche – ein Bau im Geist des 2. Vatikanischen Konzils Konzipiert als Zelt Gottes unter den Menschen wurden die Beschlüsse des 2. Vatikanischen Konzils bei den Planungen für den Bau der Neuen Lahrer Kirche bereits vorweggenommen und umgesetzt. Die Idee, einen Kirchenraum als Zelt für das pilgernde Volk Gottes zu schaffen, hat der bundesweit tätige Würzburger Dombaumeister Schädel konsequent als Zentralraum (Oktogon) durchgeführt. Hans Schädel (1910-1996) zählt zu den Leitfiguren und Pionieren des modernen Kirchenbaus. Neben dem Wiederaufbau des kriegszerstörten Würzburger Doms zählen 87 Kirchenneu- und Umbauten zu seinem Werk. In seinem obersten Vorgesetzten, dem Würzbuger Bischof Julius August Döpfner, fand er einen aufgeschlossenen, liberalen Förderer, der dem zuvor eher konservativ geführten Bistum den Anschluss an die architektonische Moderne ermöglichte. Schädels Bauten zeichnen sich aus durch eine sensible Einfügung in die jeweiligen Bedingungen des Bau-Umfeldes, eine klare Formensprache und einen weitgehenden Verzicht auf Ausstattung. Sein zentrales Anliegen galt der architektonischen Umsetzung der liturgischen Funktion und geistigen Dimension eines Kirchengebäudes. Deren optimale Formgebung sah er (in Analogie zur Liturgiereform) in Zentralbauten, so wie in Lahr, verwirklicht, die eine Platzierung des Altars in der Mitte des Raumes, umringt von der Gemeinde, vorsehen. Herausragend ist auch seine Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern der Moderne, denen er die Möglichkeit einer konzeptuellen Beteiligung an seiner Kirchengestaltung einräumte. In Lahr oblag dem Architekten Schädel die Aufgabe eines Kirchenneubaus, welcher der Alten Kirche den Vorrang als ortsprägendem Bau beließ und in der Außenwirkung hinter dieser zurücktrat. Für diese Aufgabe bot sich das an der Westseite der Alten Kirche angrenzende, stark abfallende Gelände neben dem Pfarrhaus an. Für das historische Baugelände entwarf Schädel einen Zentralbau – über einem achteckigem Grundriss – dem die Vorstellung eines ‚Zeltes Gottes’ zugrunde liegt. Die Neue Lahrer Pfarrkirche ist weniger der dynamisch-plastischen Architekturströmung der 1960 und 1970er Jahre zuzurechnen, bei der organisch gestaltete Kirchenbauten die funktionell-geometrisch bestimmte Richtung der Architektur ablösten und die Wirkung von Konstruktion und Material eine maßgebliche Rolle spielte, als sie sich in die Gruppe vielfältig gestalteter polygonaler Bauwerke einreiht. Anders als die herausragenden, wie organisch geschwungene oder verwinkelte Monumentalplastiken anmutenden Beispiele der dynamische-plastischen Moderne – etwa der Neubau der Wallfahrtskirche in Ronchamp von Le Corbusier 1953-55 oder die 1969 von Gottfried Böhm errichtete Kirche in Neviges – wurde die überwiegende Zahl der Kirchenneubauten der 1950er und 1960er Jahre nach gemäßigteren Entwürfen mit kubischen oder blockhaften, über verschiedenen Grundrissarten errichteten Bauformen realisiert. Dies gilt auch für die Lahrer Johanneskirche. Jedoch lässt auch Schädel das Gotteshaus nicht als massiven Steinbau errichten, sondern wählt die damals bevorzugte Mischbauweise aus einem Stahlbetonskelett als konstruktivem Gerüst und einer Verfüllung der Zwischenfelder mit anderem Material. Die gleichseitigen Wände von St. Johannes werden im Außenbau durch an Strebepfeiler erinnernde Betonpfeiler markiert • die „mit schwerem Betonfachwerk und Ausmauerung gegliederten Wände sind beidseitig weiß gefasst. Das signifikante Zeltdach blieb raumseits als hölzerne ‚offene’ Decke sichtbar. Die achteckige Grundrissform von St. Johannes rückt die Betonung der für die Gotteshäuser des 20. Jahrhunderts maßgeblichen christozentrischen Idee ins Blickfeld, der Gemeinschaft der Gläubigen, die sich in einem möglichst ungeteilten Raum spiegeln sollte. Der Altar wurde gemäß Liturgiereform in der Mitte der Raumes auf einer steinernen Erhöhung positioniert, die Bestuhlung entsprechend. Der Altar als Opferstätte bildet den Mittelpunkt und steht darum auch räumlich in der Mitte. Die Bänke sind rund um den Altar angelegt, so dass sich die Gemeinde als Volk Gottes, im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils, um den Altar versammelt. Als Gegengewicht zum Altar erheben sich am Ende der Priesterbank Ambo und Sakramentshaus, so wird der Tisch des Leibes und des Wortes sinnhaft deutlich. Mit dem Entwurf für die Bleiverglasung der Kirchenfenster wurde der international bekannte Glaskünstler Prof. Johannes Schreiter beauftragt und mit dem Entwurf für die Ausgestaltung der Kirche der Fussinger Bildhauer Paul Grimm. Die Zeltform der Kirche soll Einladung und Glaubensaussage zugleich symbolisieren: Als „Zelt Gottes unter den Menschen“ (nach Ps 27,5) und Kraftquelle für die Kirche als sein „wanderndes Gottesvolk“ (Lumen Gentium). Die Kirche weist einen Grundriss in Form eines Achtecks auf. Dies erinnert an die frühchristlichen Baptisterien, die die ersten Taufstätten der Christen waren. Die Zahl Acht steht für den achten Tag der Schöpfung an der Christus auferstand, sowie generell für Neubeginn. „Mittel-Punkt“, Weg-Begleiter und Ziel des Lebens ist Jesus Christus, der am Kreuz hängend mit ausgebreiteten Armen die Besucher zu sich und den neuen Lebensmöglichkeiten als Christ einlädt. Aus der Alten Kirche in die Neue Kirche übernommen wurde die Darstellung Mariens 17. Jh.) als „Mutter der Zuflucht und Geborgenheit“ mit Jesus im Schoß. Beim Bau der Kirche hatten die Künstler fast alle Freiheiten und konnten sich entfalten. Dombaumeister Schädel hat immer mit bestimmten Künstlern zusammen gearbeitet und hat sich dann die zu seinem Entwurf passenden Künstler jeweils ausgesucht. Die wenigen Vorgaben für die Künstler waren, dass sich die Künstler dem modernen Gebäude anpassen / unterordnen sollten sowie die Themen Johannes der Täufer, die geheime Offenbarung (besonders bei Altar, Altarkreuz und Tabernakel) und Schöpfung und Heiliger Geist (Fenster) und dass sie sich von den Ideen des 2. vatikanischen Konzils leiten lassen sollten und diese bei der Umsetzung ihrer Entwürfe, trotz aller Freiheiten, einfließen lassen sollten. Die Idee des Glaskünstlers Professor Schreiter für die Fenster war die Schöfung und das Wirken des Heiligen Geistes und unsere Starrheit / Unbeweglichkeit, die durch das Wirken des Heiligen Geistes durchbrochen / in Bewegung (zu einem neuen Aufbruch im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils) gebracht wird. Alles Weitere hat er der Interpretation des Betrachters überlassen. Altar Der Altar als Opferstätte bildet den Mittelpunkt und steht darum auch räumlich in der Mitte. Die Bänke sind rund um den Altar angelegt, so dass sich die Gemeinde als Volk Gottes um den Altar schart. (Ein Sektor), ein Achtel des Kirchenraumes, bietet an der Wand Raum für die geplante Orgel. Davor erhebt sich die Priesterbank, die nach der linken Seite mit dem Ambo verbunden ist. Von hier aus erfolgt der Wortgottesdienst. Als Gegengewicht zum Ambo erhebt sich am anderen Ende der Priesterbank das Sakramentshaus (Tabernakel auf Stele). Die Anlage des Raumes ist für die Feier der Liturgie, sowohl des Wortgottesdienstes als auch der Eucharistie, geradezu ideal. Altar, Sakramentshaus, Ambo und Hängekreuz über dem Altar sind von dem Bildhauer Paul Grimm, Fussingen, entworfen und passen sich in ihrer wuchtigen Form dem Raum der Kirche an. Als Ausgangspunkt seiner Gestaltungsarbeit fand Grimm in der neuen Kirche ein hervorragendes Bauwerk vor, das in seiner inneren und äußeren Klarheit und seiner monumentalen Wirkung von vornherein Maßstab war für die Dinge, die den Innenraum beherrschen sollten. So musste der Altar, der im Mittelpunkt des Innenraumes stehen sollte, eine gewisse blockhafte Schwere aufweisen, um dem Raum mit seinen mit schwerem Betonfachwerk und Ausmauerung gegliederten Wänden zu entsprechen. Um dem Altar möglichst viel Masse zu lassen, wurde der sieben Tonnen schwere Quader aus Anröchter Stein (Anröchter Blau) nahezu in seinem ursprünglichen Zustand belassen. Lediglich an den vier Seitenflächen wurden leichte Nischen herausgehauen, die der Form nach mit den Achteckwinkeln des Raumes korrespondieren und die vier Ecken des Altares als Stipes erscheinen lassen. Für den Altar wurde dasselbe Material gewählt wie für den Fußboden und das Podest, das die Dreiheit: Altar, Ambo und Sakramentshaus zu einem Bereich zusammenfasst, wodurch diese Steinplastiken stärker mit dem Boden verwurzelt empfunden werden. Sakramentshaus Nach den neuen liturgischen Vorschriften kann in einer solchen Zentralkirche der Tabernakel nicht mehr auf dem Altar stehen. Dadurch wurde es notwendig, ein Sakramentshaus (Tabernakel auf Stele) zu schaffen. Eine einfache Form musste hier gefunden werden, die dem Altar entsprach, d. h. das Sakramentshaus musste sich in seinem Gesamtvolumen dem Altar unterordnen, dem Raum gegenüber aber eine gewisse Schwere aufweisen. Das Produkt dieser Überlegungen war eine zweiteilige Stele, die in ihrem oberen Teil das Gelass für das Allerheiligste birgt. Zum Verschließen dieses Gelasses ist vorn eine zweiteilige Panzertür angebracht, die mit einem Bronzerelief verkleidet ist. Thema für die Gestaltung dieses Reliefs sind die vier lebenden Wesen (Löwe, Stier, Mensch, fliegender Adler) aus der geheimen Offenbarung des Johannes (Offb 4,1-11 • 5,1-14). Die Anwesenheit dieser vier Symbole weist auf das Offenbarungslamm hin und auf das Himmlische Jerusalem, die Heilige Stadt, die vom Lamm erleuchtet das Endziel für einen rechtschaffenen Christen bedeutet. Das ewige Licht hat in einer Nische, die im Sockel der Sakramentsstele eingehauen wurde, seinen Platz gefunden. Die Form dieser Nische ist ein gleichseitiges Dreieck, das ein Symbol für die heilige Dreifaltigkeit ist. Altarkreuz Über dem Altar schwebt das Kreuz aus Bronze. Ebenfalls wuchtig in seiner Form zeigt es Christus als Triumphator, der durch sein Sterben den Tod besiegt hat. Das ist zunächst einmal sichtbar dargestellt durch den Totenkopf. Dieses Sinnbild des Todes liegt nicht nur besiegt zu Füßen Christi, sondern Christus steht vielmehr als Sieger auf ihm. Der sieghafte Christus ist auch in der ganzen aufrechten Haltung des Corpus und der senkrechten und waagerechten Linienführung ausgedrückt. Auf der Rückseite des Kreuzes wird dieser Gedanke des sieghaften Christus durch das Bild aus der Geheimen Offenbarung des Johannes (Offb 5,1-14) fortgeführt. Christus ist das Lamm, das sich für uns geopfert hat. Durch dieses Opfer hat es die Sünde, die Finsternis, verscheucht. In seiner ganzen Fülle wird das Lamm im Gottesreich, im himmlischen Jerusalem, das Licht sein, das als Herrlichkeit Gottes die Hl. Stadt erleuchtet. Der vollkommene Sieg des Lichtes über die Finsternis! Das hat der Künstler in den sieben Flammen ausgedrückt, die aus dem Herzen des Lammes schlagen, dem Symbol der Liebe. Die Flammen der Liebe und Heiligkeit Gottes sind es, die das himmlische Jerusalem erleuchten. Man erkennt eine deutende Verbindung vom Kreuz und Altar zum Tabernakel, in dem das Lamm jetzt schon unter seinem Volke wohnt. Der Künstler hat deswegen in der Gestaltung der Tabernakeltür auch das Bild aus der Geheimen Offenbarung gewählt, nach dem die vier lebenden Wesen den Thron des Lammes umgeben (Offb 4,1-11 • 5,1-14).
Nebenan Fachwerk-Pfarrhaus (16 Jh.). 2005 bis 2007 grundlegend restauriert. Nebenan neue Kirche (1963- 1966) in Form eines Oktogons.
HEILIGE(r): Johannes d.T.
Web: www.kirche-waldbrunn.de, de.wikipedia.org/wiki/St._Johannes_(Lahr_Westerwald)
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Johannes der Täufer Lahr, Hauser Weg 3ja, 06479 / 325, lahr@kirche-waldbrunn.de
Quelle(n): 50 Jahre Neue Kirche St. Johannes der Täufer Lahr Herausgeber: Christof W. Martin , Verwaltungsrat der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer Hauser Weg 3 65620 Waldbrunn-Lahr, 22. Mai 2016
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Foto: Gemeinde
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65719 Hofheim-Diedenbergen: evang. Kirche (1755)
ADRESSE: Casteller Straße, 65719 HofheimMain-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Kirchengemeinde Diedenbergen < Dekanat Kronberg < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Barocke Saalkirche mit Emporen. Anordnung Altar, Kanzel, Orgel im Osten.
1754-55 erbaut • 2003/2004 komplett restauriert.
Web: www.kg-diedenbergen.de
Öffnungszeiten: sonntags bis 18.00 Uhr
Kontakt: Evang. Pfarrbüro, Casteller Str. 37ja, 06192-39768, ev-kirche@diedenbergen-online.de

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Foto: Andreas Werner

65779 Kelkheim (Taunus): evang. Stephanuskirche (1968)
ADRESSE: Am Flachsland 28-32, 65779 Kelkheim (Taunus)Main-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Evangelische Stephanusgemeinde Kelkheim < Dekanat Kronberg < Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Moderne Kirche im Gemeindezentrum mit Betonfensterung.
1965-68 durch Lothar Willius und Rolf Romero erbaut • 1989 Verglasung und Tryptichon Öl auf Holz von Karl-Martin Hartmann.
HEILIGE(r): Stephanus.
Web: www.stephanusgemeinde-kelkheim.de
Kontakt: Evang. Gemeindebüro, Am Flachsland 28-32ja, 06195 / 64796, ev.stephanusgemeinde@t-online.de

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65795 Hattersheim: kath. Pfarrkirche St. Martinus (1915)
ADRESSE: Hauptstr. 22, 65795 HattersheimMain-Taunus-KreisBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Martinus Hattersheim < Bezirk Main-Taunus < Diözese Limburg

Neuromanische Pseudobasilika mit Tonnengewölbe.
Turmhöhe: 58
Erbaut 1913-15 nach Plänen von Dombaumeister Becker aus Mainz, nach Abbruch des Vorgängerbaues von 1747. Der Chorraum der Vorgängerkirche (Heute Taufkapelle) und Kirchturm des Vorgängerbaues wurden in den Neubau einbezogen. 1985.1989 umfangreiche Innensanierungen, wobei die Ausmalung nahezu in den Originalzustand versetzt wurde. Madonna aus dem 16. Jhdt. , Kanzel um 1800. Krypta.
HEILIGE(r): Martin.
Web: www.stmartinus.org
Kontakt: Kath. Pfarramt St. Martinus, Erbsengasse 3ja, 06190 / 2217, pfarrbuero@stmartinus.org

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Foto: Andreas Werner

65929 Frankfurt am Main-Höchst: kath. Justinuskirche (beg. 834)
ADRESSE: Justinusplatz 4, 65929 Frankfurt am MainBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Josef Frankfurt-Höchst < Bezirk Frankfurt < Diözese Limburg

Älteste Kirche Frankfurts; Karolingische dreischiffige Basilika hoch über dem Main, im Osten drei Zellen in Mittelschiffbreite (quasi Querhaus mit ausgeschiedener Vierung), jeweils mit eingezogener Apsis, Langhaus der karolingischen Basilika mit den originalen Säulenarkaden, Kämpfern und korinthischen Kapitellen, die zu den bedeutendsten Stücken der Bauplastik des 9. Jh. gehören; spätgotischer Chorraum, der an das karolingische Langhaus angebaut wurde
834 begonnen • 850 fertiggestellt • ab 1090 bis 1419 Priorat und Pfarrkirche der Benediktiner von St. Alban (Mainz) • nach Umzug der Antoniter aus Rossdorf bei Hanau nach Höchst (1441 bis 1803 dort) von diesen in der Spätgotik ab 1443 durch Chor erweitert, Fertigstellung der Nordkapellen, Hauptportal mit Plastiken des Antonius Eremita und Paulus von Theben • mittelalterliche und barocke Ausstattung # Gotischer Kreuzaltar nach Stichen von Matthias Schongauer (1485, Worms) , lebensgroße Sitzfigur des Ordensvaters Antonius Eremita (1485 • vermutlich Vorbild für die Sitzfigur des Antonius im Isenheimer Altar in Colmar), spätgotisches Taufbecken auf drei Löwen aus dem 11. Jh., Fresco des. 15. Jh. über dem Triumphbogen, Chorgestühl des 15. Jh. # barocker Hochaltar von Johann Wiess (1726) mit Holzplastiken hoher Qualität, zwei barocke Seitenaltäre (ursprünglich im Kloster Gottesthal, Rhg.), Orgel von 1740 (Onimus, Mainz), in die 1988 eine dreimanualige Orgel in bester Konzertqualität eingebaut wurde # Empirekanzel # mehrere Epitaphien in und hinter der Kirche # barocke Kruzifixe auf dem Kirchenvorplatz und westlich im "Kirchgärtchen".
Eine der am besten erhaltenen karolingischen Kirchen Deutschlands mit einzigartigen Säulenarkaden. Romantischer Blumen- und Kräutergarten hinter der Kirche.
HEILIGE(r): Justinus, Margarete (seit 1298).
Web: www.justinuskirche.de, www.st-josef-hoechst.de, de.wikipedia.org/wiki/Justinuskirche_(Höchst)
Öffnungszeiten: Zu den Gottesdiensten; außerdem April bis Ende Oktober täglich 14.00 bis 17.00 Uhr (Kirche und Justinusgarten hinter der Kirche); in den restlichen Monaten nur an Samstagen, Sonn- und Feiertagen 14.00 bis 16.00 Uhr.
Kontakt: Stiftergemeinschaft Justinuskirche e.V., Ernst-Josef Robiné, Postfach 800428ja, kontakt@justinuskirche.de


65929 Frankfurt am Main-Höchst: kath. Pfarrkirche St. Josef
ADRESSE: 65929 Frankfurt am MainBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Pfarrei St. Josef Frankfurt-Höchst < Bezirk Frankfurt < Diözese Limburg

Web: www.st-josef-hoechst.de, de.wikipedia.org/wiki/St.-Josefs-Kirche_(Frankfurt-Höchst)


65929 Frankfurt am Main-Höchst: evang. Stadtkirche
ADRESSE: 65929 Frankfurt am MainBLand: Hessen < Deutschland
KIRCHLICH: Landeskirche Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Web: www.evangelischeshoechst.de, de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Stadtkirche_Höchst


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