kirchbau-Logo   Klassizismus und Historismus in Übersee LogIn
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Im Ausgang des 18. Jh. regte sich eine neue Emanzipation der Kunst von der paternalistischen Obrigkeit. Der Bürger wird zum Kulturträger und dabei tritt auch der Kirchenbau aus seiner führenden Rolle ab. Die Suche nach klassisch demokratischen Werten führt zum künstlerischen Klassizismus, der sich an den Idealen der klassischen Antike orientiert, jetzt aber mit moderner Bautechnik verbunden werden kann.
Kennzeichen des Klassizismus ist seine stadtplanerische Orientierung. Kirchen werden zu Zielpunkten im achsialen System und verzichten auf die Ostung. Dies unterstützt ein einzelner Turm bzw. eine Kuppel. Die klassischen Formen erscheinen im Klassismus hell, schlank und scharf geschnitten.
Der Historismus als eigene Stilepoche übt die Nachahmung und Steigerung der klassischen Kirchenstile Romanik, Gotik, Renaissance und Barock. Er heißt Eklektizismus, wo eine mehr oder weniger willkürliche Mischung aus verschiedenen Stilzitaten zusammentritt.
In Übersee wird historistisch gebaut vorwiegend in Abhängigkeit von der jeweiligen (ehemaligen) Kolonialmacht.

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