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95615 Marktredwitz:  kath. Kirche St. Joseph (1895)

Direkt zu: BeschreibendesBildergalerieLandkarte

◼ ADRESSE
Bahnhofstraße 9, 95615 MarktredwitzKreis: Wunsiedel i. FichtelgebirgeBundesland Bayern Deutschland
Geo-Lage: 50.002, 12.082 / 50° 0' 9" N, 12° 4' 56" O (siehe Karte)
◼ KIRCHLICHE ZUORDNUNG
Gemeinde St. JosefDekanat Kemnath-Wunsiedel < Diözese Regensburg
◼ KONTAKT
Katholisches Pfarramt St. Josef, Bahnhofstrasse 9, 95615, Marktredwitz, Tel. 09231 96520, st-josef.marktredwitz@bistum-regensburg.de
◼ KENNDATEN
Basisjahr: 1895 | Heilige(r): Josef.
◼ WEBSEITEN
st-josef-marktredwitz.de
◼ ÖFFNUNG
Öffungszeiten: Zu den Gottesdiensten sowie täglich als Oase der Stille für Gebet und Besinnung geöffnet.
Gottesdienstliche Angebote: Regelmässige Heilige Messen: Samstag 17:00 Uhr (Sommerzeit 18:00 Uhr), Sonntag 09:00 Uhr und 10:30 Uhr, Mittwoch 09:00 Uhr, Donnerstag 19:00 Uhr.


Neugotische katholische Stadtpfarrkirche und Backsteinbau. Sie wurde 1895 erbaut da der Platz für die wachsende Zahl der Gläubigen in der Theresienkirche nicht mehr ausreichte. Die Pläne stammten von Domvikar Georg Dengler aus Regensburg und wurden von Baumeister Friedrich Mühlhöfer umgesetzt. Bischof Ignatius von Senestrey weihte die Kirche am 7 Oktober 1895.

1895 Erbauung der neugotischen Backsteinkirche und feierliche Weihe am 7 Oktober durch Bischof Ignatius von Senestrey • 1896 Erbauung des Pfarrhofs • 1916 Erweiterung des Pfarrhofs • 1937 Errichtung der Kreuzigungsgruppe anlässlich einer Gemeindemission • Nachkriegszeit Guss von drei neuen Bronzeglocken vermutlich durch die Giesserei Hamm in Regensburg zur Ergänzung der historischen Glocke 4 von 1895 • 1976 bis 1977 Umfassende Renovierung der Kirche • 1987 Einbau der Dreimanualigen Mathis Orgel im Gehäuse von Willibald Siemann aus dem Jahr 1901 • 1995 Aufstellung und Weihe der Josefsstele von Bildhauer Günter Mauermann am 8 Oktober durch Bischof Manfred Müller

Neugotischer Backsteinbau mit reich ausgestattetem Innenraum. Hochaltar mit Szenen aus dem Leben des heiligen Josef. Kreuzigungsgruppe von 1937 im Altarraum. Buntglasfenster mit Darstellungen der Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie der Regensburger Diözesanpatrone Emmeram und Wolfgang. Heiligenfiguren des Frührokoko und späten 17 Jahrhunderts im Altarraum darunter Wendelin Michael Florian und Christophorus. Spätgotische Marienstatue nach dem Vorbild der Leinberger Madonna im Hauptschiff. Taufkapelle mit Mosaik des heiligen Sebastian als Kriegerdenkmal. Frühbarocke Apostelfiguren an den Säulen des Kirchenschiffs. Vierstimmiges Bronzegeläut mit vermuteter Tonfolge d e fis b bestehend aus der historischen Glocke 4 aus dem Jahr 1895 und drei Nachkriegsglocken vermutlich von Hamm aus Regensburg. Dreimanualige Mathis Orgel von 1987 mit 34 Registern im neugotischen Gehäuse der Vorgängerorgel von Willibald Siemann von 1901. Granitstele des heiligen Josef auf dem Kirchplatz aus dem Jahr 1995.
ORGEL
Mathis (1987, 34 Register, 3 Manuale) im Gehäuse von Siemann (1901)

Quelle(n): Pfarrei St. Josef Marktredwitz, Wikipedia, Bayerische Denkmalliste, Organ index

Literatur: Bayerische Denkmalliste D 4 79 136 53
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