Einzelblatt kirchbau.de  > Startseite: Portal zu über 10.000 Kirchen LogIn


34560 Fritzlar:
evang. Stadtkirche (Minoritenkirche) (ca. 1350)
Adresse34560 Fritzlar < Schwalm-Eder-Kreis < BLand: Hessen < Deutschland
Geo-Lage: 51.132, 9.278 / 51° 7' 56" N, 9° 16' 39" O
kirchlichFritzlar < Landeskirche Kurhessen-Waldeck
KontaktKontakt: Gemeindebüro, Domplatz 12, Tel. 05622 / 4030, hausderstille@t-online.de
KenndatenBasisjahr: ca. 1350
Kenngrößen
Webseiten
Portale
Öffnung


Gotische Bettelordenskirche: Zweischiffiges gewölbtes Hallenlanghaus mit gleich hohem Langchor, Strebepfeilern und Maßwerkfenstern. Durchgehendes Dach, kleiner Haubendachreiter über dem Chor, Zwerchdächer über den Jochen des südlichen Seitenschiffs.

In der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts als Klosterkirche der Franziskaner (Minoriten) erbaut. Nach der Einführung der Reformation 1552 verlassen, im Zuge der Gegenreformation 1615 durch Jesuiten, 1619 wieder durch Franziskaner bezogen. 1811 Aufhebung des Klosters. 1817/1824 kam die Kirche in den Besitz der neu gegründeten evangelischen Gemeinde. • 1827-1830 Renovierung, neues Dach mit hohem Dachreiter über dem Schiff. • 1848-1849 Renovierung, Anschaffung einer neuen Kanzel. • 1929-1930 Renovierung und Umgestaltung, Einziehen neuer Gemeindeemporen im Schiff sowie einer Orgelempore im Chor. • 1981-1982 erneute Umgestaltung mit dem Ziel einer Öffnung des Raumes: Empore im Seitenschiff und Chorempore entfernt, Orgel auf die Westempore versetzt, leichte verglaste Emporenbrüstungen.

Charakteristische Architektur gotischer Bettelordenskirchen. Schlußsteine im Chor mit Darstellung der hl. Franziskus und des segnenden Christus. • Ausstattungsstücke aus allen Epochen erhalten: mittelalterliche Skulpturen und Reliefs, Nepomukaltar von 1735, Kanzelfiguren von 1849, zahlreiche Grabsteine, Pietà von Elly-Viola Nahmmacher 1996.

Quelle(n):


Foto: Michael Durwen

Bildergalerie - 2 vorhanden (bei Klick auf Bild öffnet sich größere Ansicht)

Die Bilddateien stehen unter der Lizenz Creative Commons Attribution 3.0 Unported License oder freier. Das heißt: Bei Verwendungsabsicht außerhalb dieser Lizenz bitte nachfragen.
Die Angaben zum Bild werden aus dem Dateinamen ausgelesen: Die Dateinamen lassen erkennen, was das Bild zeigt, wie groß es ist, woher es stammt und wer Autor ist.
Muster: ort_kirche_inhalt999x999_quelle_name.dateityp
(z.B. bedeutet »i_roma_peter_ansicht400x600_wiki_hans_meister.jpg«, dass es sich um eine Ansicht des Petersdomes in Rom von Hans Meister handelt, die in Wikipedia gefunden wurde).
Fotos ohne Herkunftsangabe wurden kirchbau.de zur Verfügung gestellt. Bei Unrichtigkeiten bitte Mitteilung!